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Japan mit Baby // Die Tour de Weltkulturerbe in der Kaiserstadt Kyoto

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Wie man sich in Kyoto mit Baby und Kinderwagen zurechtfindet und was man dort tun sollte.

Japan mit Baby // Die Tokio Highlights

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Tokio: Kultur und Konsum der Extraklasse In Japan ist es wieder passiert: Wir haben höhnisch den Jetlag und Kulturschock ignoriert, die Temperaturtabelle zwar angesehen, aber die Niederschlagsmengen vernachlässigt und uns in der Vorbereitung voll und ganz auf die Lebensmittelversorgung des kleinen Hasen konzentriert. Inklusive einer […]

How to // Japan mit Baby

How to // Japan mit Baby

Japan mit Baby – Leichter als gedacht!

Wer hat an der Uhr gedreht? Ist es wirklich schon 2018? Es ist schon verrückt, da hatten wir so viel Zeit und Ruhe auf unserer Weltreise und auf einmal ist man zurück im „wahren Leben“ und ehe ich mich versehe ist der kleine Hase 1 Jahr alt, geht täglich in die Kita und ich bin zurück am Schreibtisch und versuche am Computer die Welt zu retten. Ja, ich rette die Welt übrigens ziemlich gut vom Schreibtisch aus, sollte sich das jemand fragen! Es gibt bestimmt viele Menschen, die genau zu diesem Zeitpunkt gerne zurück denken an die Tage in Japan, um den Blogpost fertigzustellen. Mich macht es eher traurig. Daher habe ich den Blog länger ignoriert. Weil: eigentlich will ich einfach zurück: zurück in den Sommer, zurück zum süßen, faulen Leben in dem man so viel mehr Zeit und Energie hat. Ist aber natürlich Quatsch. Ich schiebe es auf den „reverse culture shock“. Ja, den gibt es wirklich! Ich bekämpfe ihn also jetzt mit meinen Reisetipps für Japan. Und träume mich wieder hin…

#1: Auch in Japan gibt es Babynahrung und Windeln

Was isst mein Kind nur in Japan? Und finde ich Windeln? Japan war sicherlich das Land, das die meisten Stresshormone in mir ausgelöst hat. Vor allem die Frage „Wo und wie finde ich Essen für mein Kind?“ hat mir tatsächlich schlaflose Nächte bereitet. Schließlich kann man quasi nichts lesen in Japan und ich ging nicht davon aus, dass für Kindernahrung hier eine Ausnahme gemacht wird. Aber man glaubt es nicht: genau so ist es! Findet man endlich die Babyabteilung (Tipp: In den Pharmacy-Bereichen größerer Supermärkte nachschauen, zu Toys-R-Us gehen, auch Don Quijote hat einiges. Alternativ in den vielen kleinen Drogerien (z.B. Matsumoto Kiyoshi) mit Hand und Fuß und auf das Baby zeigend danach fragen, sieht alles ähnlich aus wie zu Hause. Pampers gibt’s in allen Formen und Farben, so auch Milchpulver. Das gibt es sogar vorportioniert und sieht aus wie Milka-Schokoladenstücke. Großartige Idee. Gläschen und Obstbrei gibt es, alles aber japanisch etwas bunter und in kleineren Portionen. UND: in für uns verrückten Geschmacksrichtungen. Klar, in Japan sind Fisch, Reis und Miso eben auch schon für die Zwerge normal. Bei Geflügelleber bin ich allerdings ausgestiegen – das war mir dann doch zu krass! Obst gibt es ganz praktisch von Minute Maid, Breie und Essen sind häufig auf Reis/Reisnudelbasis, wir haben fast nur die Marke Wakodo gefunden, aber dem kleinen Hasen hat es geschmeckt.

Problematisch war für uns nur der Abend- und Nachmittagsbrei. Den haben wir nämlich auch nach 3 Wochen nur in 5g-Reisbrei-Beutelchen gefunden, was durchaus nervig war. Warum mir das bei aller Recherche untergegangen ist, frage ich mich heute noch (weitere schlaflose Nächte für mangelndes Projektmanagement folgten!). Das nächste Mal würde ich mich hier in Deutschland eindecken!

 

#2: Kawaii verstehen

Sieht man von dem Breipulver mal ab, ist Japan übrigens ein Traum für Eltern. Punkt eins: Japaner lieben Kinder. Unser kleiner Hase liebte (und liebt) Japaner. Gegenseitiges Beschenken und Bestaunen („Kawaii, Kawaii“…kicherkicher…kawaiii) zwischen Schülern im Bus und dem Hasen im Kinderwagen war an der Tagesordnung und machten auch längere Busfahrten sehr erträglich. Kawaii heißt nämlich niedlich. Eigentlich ist alles in Japan kawaii, Babys spielen allerdings in der ersten Kawaii-Liga. Vor allem, wenn sie dann wie auf Kommando winken, lachen oder sonstigen Blödsinn machen. Es war ein Heidenspaß! Mit Kinderwagen in den Bus war auch nie ein Problem, Menschen werden häufig einfach vom Busfahrer weggescheucht um Platz für den Wagen zu machen. Problematischer ist da eher das U-Bahn fahren und das Auffinden von Aufzügen. Ich schiebe es auf kulturelle Unterschiede, aber wir haben den Aufzug immer dann gesehen, wenn wir die Treppe schon runtergehechelt waren…Wer mit Bauchtrage und Buggy reist, ist hier definitiv im Vorteil.

 

#3: Japan ist ungewöhnlich – auch in der Babyinfrastruktur

Die Babyinfrastruktur in Japan ist großartig. In Japan gibt es zum Beispiel in allen größeren Geschäften Babyräume. Dort gibt es saubere Wickelauflagen, Platz für den Kinderwagen, heißes Wasser für die Milchflasche und meistens noch einen abgetrennten Stillraum mit bequemen Sitzen. Ich habe sogar von Automaten gehört, die Babynahrung portionsweise verkaufen – wer kommt den bitte auf so coole Ideen? In Hotels bemühen sich dann alle, einen geeigneten Platz für den Kinderwagen zu finden, beim Frühstück warten warmes Wasser und Kindergeschirr (mit Miffy oder Kitty, is klar!). Oh, und „Halterungen“ für Babys gibt es auf den Mutter bzw. Vater-Kind Toiletten, weil ja häufig kein Platz für den Kinderwagen ist .Wenn man längere Zeit auf dem afrikanischen Kontinent im Bereich Toiletten aktiv war, empfindet man Japan als das Paradies auf Erden…so klotechnisch.

 

#4: Japanisch wohnen heißt kindgerecht wohnen

Traditionelle japanische Tatamimatten sind der Knaller für Babys. Schön rutschig, da kann man richtig gut drüberkrabbeln. Die niedrigen Tische erlauben es, dass alle gemeinsam an einem Tisch oder Kinderstuhl essen können. Und die Futons im Schlafzimmer? Knaller! Das Kind kann nicht aus dem Bett fallen, man hat es ganz nah bei sich (wenn man das will) und mein Rücken macht heute noch ein kleines Tänzchen, wenn er nur an die Matratzen denkt.

 

#5: In Restaurants darf oft geraucht werden

Für uns heutzutage unverständlich, sollte diese Info meiner Meinung nach gerade beim Reisen mit Kind nicht untergehen. So toll wie Japan ist, so irritiert war ich, dass man in den kleinen, bezahlbaren Izakayas häufig rauchen darf. Hier würde ich bei der Resto-Auswahl nächste Mal etwas besser recherchieren!

Übrigens ist Japan auch gar nicht so teuer, wie man immer denkt. Im Vergleich haben wir z.B. für unsere AirBnBs in den USA weitaus mehr für schlechtere Qualität gezahlt. Auch essen gehen ist ok, vor allem, wenn man häufiger auch einfach mal die leckeren Sushitheken in den Supermärkten aufsucht – mit Kindern ja sowieso einfacher als jeden Abend in ein Restaurant zu gehen.

 

Was haben wir aber nun neben der Überprüfung der Kindertauglichkeit Japans noch so mit dem kleinen Hasen im Land der aufgehenden Sonne angestellt? Der Reisebericht folgt…

 

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