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How to // Japan mit Baby

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Hawaii // Oahu Shopping and Coffee

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Nachdem wir LA verlassen haben, habe ich mich auf eine shoppingmäßig eher dürftige Zeit eingestellt. Bei Hawaii dachte ich an Surfshops, Aloha-Hemden und Ukulelen – sicherlich nett, aber nicht wirklich mein Stil. Umso überraschter war ich, gerade in Oahu tolle, kleine Läden und Cafes zu […]

Oahu Love // 8 Tipps um sich in die Insel zu verlieben

Oahu Love // 8 Tipps um sich in die Insel zu verlieben

 Oahu – Der Perfekte Ort zum Leben?

Ich stelle mir eigentlich immer, wenn ich mich in einer Gegend aufhalte, in der ich nicht lebe die Frage „Will ich hier leben?“ und „Ist er hier – der perfekte Ort?“. Mit steigendem Alter wird es immer schwieriger, diese Frage mit Ja! zu beantworten. Früher war praktisch jeder Ort, der die Kombination von Palmen, Strand und gutem Wetter bereithielt, ein potentiell perfekter Ort. Heute weiß ich, dass das nicht genug ist. Fließendes Wasser – kalt und warm – und eine funktionierende Infrastruktur sind mir sehr wichtig geworden. Mit einem Kind kommen dann noch solche Aspekte wie Sicherheit, Schulen und Gesundheitsversorgung hinzu und auf einmal wird die Liste sehr, sehr kurz. Um ehrlich zu sein habe ich ihn noch nicht gefunden (Kalifornien war ein potentieller Kandidat, hat uns dann letztendlich aber nicht überzeugt). Bis wir auf Oahu landen. Trotz ein paar Planungspannen (wie so häufig hatten wir nur eine Unterkunft gemietet und diese fanden wir eher unterdurchschnittlich) wird schnell klar, warum viele vom Waikiki Beach träumen. Der Strand ist einfach der Knaller! Toller Sand, leicht abfallend, warmes Wasser – ideal zum Planschen und mit Kindern. Weiter draußen dann Wellen, Surfer und Standup-Paddler. Davor Shops, Restaurants, Cafes.

 

Hawaii is not America – aber zum Glück ein bisschen

Überall kann man – ganz USA – essen, trinken oder shoppen. Darüber hinaus auch noch Bootstouren buchen, Surfen lernen oder einfach bei einem Kaffee/Smoothie/ Drink den Surfern zuschauen…äußerst entspannend. Nun ist ein Stadtstrand natürlich ein Stadtstrand und als solcher auch in anderen Gegenden der Welt zu finden. Was macht also Oahu zu einem Platz zu Leben? Der ganze Rest! Die Insel bietet alles: mit Honolulu eine Stadt, die vollgepackt ist mit kleinen, feinen Läden, Coffeeshops und guten Restaurants. Fährt man ein paar Meilen mit dem Auto findet man die pure Natur, ruhigere Strände, tolle Wanderwege für jeden Geschmack und Fitnesslevel. Wir haben leider dank der Hitze kaum Wanderungen machen können, aber die, die wir gemacht haben, waren schön, die Ausblicke der Wahnsinn und wie so häufig in den USA mit Kinderwagen gar kein Problem.

Und dann, hat man sich schon ganz leicht verliebt und erwischt sich beim Dauer-„somewhere over the rainbow“-summen, fährt man zum berühmten North Shore der Insel. Und kommt eben genau an dem Punkt an, an dem wir sagten: „Ja, er ist hier: der perfekte Ort zum Leben!“ Ruhig und trotzdem angebunden, freundliche Menschen trotz der vielen Touristen, Strände zur einen und wunderschöne Berge zur anderen Seite. Ich hatte schon das Haus, in dem wir Leben im Kopf geplant inklusive Meerblick und Hängemann! Leider müssen wir wohl, bevor wir uns hier endgültig niederlassen, Lotto spielen…oder uns über unsere berufliche Zukunft Gedanken ernsthaft Gedanken machen! Aber wir sind ja noch jung!

 

Bevor man sich verliebt: ein paar Tipps

Für alle, die sich auch mit Kind und Kegel in Oahu verlieben wollen (oder einfach einen Urlaub hier planen), hier ein paar Tipps und Antworten auf die Fragen, die wir uns vorab gestellt haben:

 

#1: Ein paar Tage Waikiki sind ok, aber lieber nicht den ganzen Urlaub dort verbringen

Wir fanden es nach der Abgeschiedenheit von Big Island ziemlich stark, in einer Stadt zu wohnen. Da wir dem kleinen Hasen gerne etwas Stabilität auf Reisen geben wollten, haben wir die Unterkunft für 2 Wochen gebucht (kleine Randnotiz: das wäre nicht notwendig gewesen, Kinder sind eben doch anpassungsfähiger als man das denkt!). Nach ein paar Tagen merkten wir aber, dass die Nordseite der Insel doch mehr zu uns passt. Wir sind dann zwar häufiger mit dem Auto hingedüst, aber es ist eben doch etwas anderes, wenn man dort eine Unterkunft findet. Mein Tipp daher: 1 Woche Waikiki und der Südosten der Insel, 1 Woche North Shore (Haleiwa oder Turtle Bay).

 

#2: Wenn man lange in Honolulu / Waikiki bleibt: Auto auf Tagesbasis mieten

In Honolulu/Waikiki sind Parkplätze, gerade über Nacht sehr teuer. Wir haben daher immer mal wieder ein Auto für einen Tag gemietet und es abends wieder zurückgegeben. Hat die Parkkosten für die Nacht gespart und nach einem Ausflugstag war es auch wieder schön, mit dem Hasen ganz faul und per pedes den Strand zu besuchen.

 

#3: Das Shangri-La besuchen

Einen Besuch von Doris Day’s Anwesen auf der Ostseite des Diamond Head kann man nur über das Honolulu Museum of Art buchen, im Voraus für einen bestimmten Tag. Das erscheint mir eigentlich immer sehr unentspannt. Ich habe es trotzdem gemacht und es war toll! Das Haus ist der Knüller, ich wäre gerne direkt eingezogen. Doris Day hatte ihr Leben lang ein großes Interesse an islamischer Kunst – viele der von ihr erworbenen und häufig äußerst wertvollen Stücke werden hier ausgestellt. Die Führungen sind sehr gut gemacht und geben einen Einblick in das Leben einer Frau, die das gemacht hat, was sie wollte – auch gegen die Konventionen ihrer Zeit! Sehr, sehr spannend. Leider musste ich den Besuch alleine machen – Babys und Kleinkinder sind nicht erlaubt!

 

#4: Sich in den vielen kleinen Shops und Cafes inspirieren lassen

Ich hatte mich auf Hawaiihemden und Ukulelen-Shops eingestellt, ein paar Shave Ice Läden und viel Aloha…der ganze Tourikram eben. Deshalb war ich mehr als überrascht, dass Oahu voller kleiner Läden, die tolle, ausgewählte und spezielle Teile anbieten, ist. Ein Best of meiner Lieblingsläden und Cafes findet ihr in einem weiteren Post. Für alle, die nicht so viel Zeit haben, bietet der Art&Flea Market einmal im Monat einen Rundumschlag an leckerem Essen, Kunst und Selbstgemachtem. Vor allem die Location am South Shore Market ist toll denn hier gibt es neben superleckerem Eis auch viele kleine, süße Läden abseits der üblichen Ketten.

 

#5: Hiken, hiken, hiken…

Oahu hat gefühlt mehr Wanderwege, als man zählen kann. Der wohl bekannteste, die „Staiways to Heaven“ sind leider seit längerer Zeit und bis auf weiteres geschlossen. Mit Baby an Board wäre dieser jedoch auch geöffnet zu viel des Guten gewesen. Baby- bzw. kinderwagenfreundliche Hikes gibt es natürlich auch. Empfehlenswert sind meiner Meinung nach der Makapu’u Point Lighthouse Trail (Kindewagentauglich), der Waimea Valley Trail (Kinderwagentauglich, kostet Eintritt) sowie der kurze hike zur Pillbox am Pu’u O Mahuka Heiau State Historic Site mit einem tollen Blick über den Waimea Bay Beach Park.

 

#6: Sundowner am Strand von Waikiki oder dem Ala Moana Park

Die Sonnenuntergänge in Hawaii sind magisch (habe ich eventuell schon ein, zwei Mal angemerkt). Sonnenuntergänge in Waikiki sind magischer: man sieht den Surfern zu, wie sie die letzten Wellen nehmen, Boote fahren langsam über das Meer, der Strand leert sich und der Diamond Head wird in das schönste rosafarbene Licht getaucht (siehe Header). Irgendwo spielt immer jemand Ukulele und man will nie wieder weg.

 

#7: Lagune vor dem Hilton Hawaiian Village

Vielleicht nichts für nicht-Eltern, aber mit einem kleinen Hasen der Knaller! Es gibt Rasen und Schatten – ein absoluter Pluspunkt und man geht über gaaaanz flachen Sand ins Wasser. Auf der Lagune kann man auch Boot fahren – nicht das normale Kinderbecken…eher Planschbecken US-Supersize-Me-Style.

 

#8: Pearl Harbour besichtigen

Wir waren etwas hin- und hergerissen, ob wir Pearl Harbour mit dem kleinen Hasen besichtigen sollen. Schließlich sind hier viele Leute gestorben, viele kommen nach Pearl Harbour um dieser Menschen zu gedenken – da will man vielleicht nicht unbedingt ein weinendes, schreiendes oder vor sich hinlachendes deutsches Baby sehen… Meine Internetrecherche hierzu war etwas – sagen wir mal ergebnisoffen. Wir haben es dann trotzdem gemacht. Tickets kann man noch kurzfristig vor Ort buchen. Es gibt täglich ein Kontingent an Karten, die man morgens ab 7 Uhr für den nächsten Tag buchen kann. Lief bei uns problemlos. Auch mit dem Stadtbus kamen wir gut an, die Fahrt dauerte von Waikiki aus ca. 45 Minuten. Und Baby oder Kleinkinder mitbringen? Überhaupt kein Problem! Man muss zwar seinen Rucksack abgeben, darf aber alles fürs Baby mitnehmen – übrigens auch den Kinderwagen oder Buggy. Und entgegen einzelner Hinweise im Netz hat es niemanden gestört, dass wir mit kleinem Hasen unterwegs waren!

 

Für Eltern: Die Versorgung für Babys ist in Honolulu natürlich auf amerikanischem Niveau. Bei Foodland oder Food Pantry gibt es alles, was man für die Hasen braucht (und die Foodland Poke Bar ist der Hammer!). Auch Wholefoods gibt es auf Oahu.

 

 

 

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