Los Angeles für Anfänger // 2 Tage in Venice

Los Angeles für Anfänger // 2 Tage in Venice
Wo fängt man bei einem Besuch in Los Angeles an und wo hört man auf? Vor allem, wenn man nur 2 Tage Zeit hat? Wir entscheiden uns für eine Bleibe in Venice, in der Hoffnung, so dem Stau vor allem auf dem Weg zum Flughafen zu entgehen. Wir wissen noch nicht, dass wir uns verlieben werden. Schon der erste Spaziergang von unserem Airbnb aus gefällt uns, aber als wir auf dem Abbott-Kinney Blvd ankommen, ist es um uns geschehen! Hier gibt es alles, was wir uns an einer Stadt wünschen in Miniaturformat: Cafés, Restaurants, Eisdielen und Geschäfte, die das Herz höher schlagen lassen. Ähnlich sieht es auf der Rose Avenue aus, wo wir unsere Bleibe gefunden haben. Gerne stylish mit einer Prise Öko / Glutenfrei / Zuckerfrei / Vegan oder alles zusammen.
Am Strand spazieren wir vorbei an Muckimännern, Verrückten, Skatern und Touristen aus allen Herren Ländern. Leider ist es ein bisschen zu kalt zum Baden. Wie geniessen also die Aussicht am Boardwalk. Ein Highlight bleibt noch: die Venice Canals, die dem Stadtteil ihren Namen gegeben haben. Wer kennt sie nicht aus so vielen amerikanischen Filmen? Natürlich will ich sie sehen. Wir spazieren also entlang der Kanäle, schauen den Leuten neidisch in den Garten und träumen davon, in eines dieser kleinen, schicken Häuschen zu ziehen um nie wieder wegzugehen…

 

Abbott-Kinney Blvd., Rose Avenue und Venice Canals – so kann man 2 Tage in Los Angeles verbringen!

Meine ganz persönlichen Highlights in Venice waren:
Burro – Ein klassischer Fall von: Einmal alles bitte! Gleiches gilt für den Kinder-Ableger. So viele schöne Sachen auf einem Fleck. Braucht der kleine Hase eine gestrickte Rassel in Hamburger oder Surfbrett Form? Nein. Will ich sie ihr trotzdem kaufen? JA! So geht das bei jedem Produkt. Bis der werte Ehemann auf unsere Gepäcksituation hinweist. Mist. Ich komme wieder! Mit mehr Zeit und einem leeren Koffer. Versprochen.
Urbanic Paper Boutique – Papierwaren, Postkarten, Partybedarf. Einer dieser Läden, aus denen man nicht rauskommt, ohne irgendetwas gekauft zu haben. Weil die Auswahl so gut ist. Und man möchte hier einfach wohnen, um für jeden Anlass Karten kaufen zu können!
Ilan Dei Venice – Ein kurzer Abstecher hat mich überzeugt: ich brauche mehr Pflanzen im Haus. Als Gärtnerstochter eigentlich klar, aber wer meinen schwarzen Daumen kennt, weiß: bei mir sterben sogar Plastikblumen. Trotzdem (oder gerade deshalb) haben es mir die Kakteen hier in Kalifornien angetan. Am liebsten hätte ich ja einen Josua Tree mit nach Hause genommen…wohl eher schwierig. Hier gibt es die kleineren Alternativen. Einen davon wird’s ja wohl auch in Deutschland geben…hoffe ich.
The Butcher’s Daughter – Na gut, wenn Garance Doré hier manchmal isst, müssen wir auch hin. Außerdem steht uns nach zu viel In-N-Out Burgern der Sinn nach ein bisschen gesund und wir werden nicht enttäuscht. Leckere Pizzen, leckere cold-pressed Juices und ideal, um sich die Menschen, die hier rein- und rausschneien, anzusehen. Garance war nicht da. Wir fanden es trotzdem super.
Abbotts Pizza Company – Leckere Pizza, auch glutenfrei. Die Beläge kann man so zusammenstellen, wie man es möchte und Pizza per Slice kaufen. Lecker, lecker!
Salt and Straw – Ich kann an einer Eisdiele schon unter normalen Umständen schwer vorbeigehen. Wenn sie dann noch so schön aussieht und Menschen Schlange stehen bzw. mit Riesenkugeln rausgehen, gibt es kein Halten mehr. Ich muss mich anstellen. War es teuer? Ja! Hat es sich gelohnt? Oh ja!!
Flake – Super Frühstückssandwiches, super Kaffee, klein und schnell. Perfekt mit Baby!

 

Lohnt sich sicher auch: 

Blue Star Donut – Kleiner Laden, megalecker aussehende Donuts. Ich musste mich leider zwischen Eis und Donut entscheiden, sonst wäre ich geplatzt. Da siegt dann doch das Eis. Aber die schiere Anzahl an Menschen, die hier rauskommen kann nicht lügen und es gibt einen Ableger in Tokyo. Ich habe also noch eine Chance.
Lemonade – Irgendwie gesund, irgendwie Fast Food, irgendwie Kette. So richtig habe ich nicht verstanden, was Lemonade ist. Mein Salat war trotzdem superlecker und gut gewürzt. Wir haben die Limonade nicht probiert (ich sage nur: zu viel In-N-Out Burger…). Wenn es mal schnell gehen muss, ideal.

Ein Hoch auf Venice!

Venice eignet sich wirklich super für einen ersten LA Aufenthalt. Es ist nicht weit vom Flughafen entfernt, also keine Nervenzusammenbrüche bei Ankunft / Abflug wegen Stau (ja, genau, New York! Nimm das!). Der Stadtteil ist entspannt und mit großen Supermärkten in Laufnähe (Wholefoods, Ralphs, Biosupermärkte) sehr geeignet für alle, die nicht permanent essen gehen wollen oder Eltern, die ständig Gläschen / Windeln / Feuchttücher kaufen müssen. Nach Santa Monica und Beverly Hills ist es übrigens auch nicht sehr weit, man ist also drin im Geschehen. Aber machen wir uns nichts vor: ein Auto ist quasi ein Muss, sonst hängt man fest. Aber das ist ja in allen US-Großstädten der Fall.
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