Monat: Juni 2017

Hawaii, the Big Island // Lava, Strand und viel Zeit im Auto…

Hawaii, the Big Island // Lava, Strand und viel Zeit im Auto…

Big Island? Der Name ist Programm! Big Island ist nicht nur die größte Insel der Inselgruppe, die Hawaii ausmacht. Big Island ist auch die Insel, auf der Lava aktiv ins Meer fließt, die Uhren etwas langsamer gehen und insgesamt alles von der Macht Peles, der […]

Maui mit Baby // Lieblingsstopps auf der Road to Hana

Maui mit Baby // Lieblingsstopps auf der Road to Hana

Die besten Stopps auf der Road to Hana, mit und ohne Baby.

Maui mit Baby // Aloha Hawaii, Aloha Maui

Maui mit Baby // Aloha Hawaii, Aloha Maui

Ich weiß gar nicht, wie lange ich schon von Hawaii träume. Mein Plan war immer, wenn Hochzeit, dann in Las Vegas und die Hochzeitsreise geht nach Hawaii. Las Vegas war ziemlich sofort nach dem Antrag vom Tisch. Hawaii fest geplant. Es kam dann leider anders, die Hochzeitsreise platzte und wurde verschoben und verschoben…Für mich stand daher fest: sollte ich jemals eine längere Auszeit nehmen, geht es nach Hawaii. Ich träumte von Hulatänzen, von Sonnenuntergängen, einem Jeep, mit dem ich über die Insel düse und Cocktails, die ich des Abends schlürfe. Spoileralarm: Bis auf die Cocktails ist alles genau wie erwartet. Aber ein hawaiianisches Bier auf der Terrasse ist ja auch irgendwie der Cocktail der jungen Eltern…

 

Hawaii: Perfekt für den Familienurlaub

Eins ist klar: Hawaii ist – ignoriert man mal die durchaus lange Anreise – perfekt für einen Urlaub mit Baby oder Kleinkind. Nach ein paar Strandgesprächen mit anderen Eltern lehne ich mich sogar aus dem Fenster und sage: für eine Reise mit Kleinkind ist es noch geeigneter! Man hat alles, was man an den USA schätzt: Hygiene, Supermärkte, gute Straßen, eine Sprache, die man versteht. Die Hawaiianer bringen noch Natur, tolle Strände, Freundlichkeit, leckeres Essen und Aloha mit ins Spiel. Ich wiederhole mich gerne: Perfekt für Eltern (nun ja, und auch eigentlich alle anderen).

 

Erster Halt Maui oder Somewhere over the Rainbow

Unser erster Stop auf Hawaii ist Maui. Kitschig, aber wahr: mit dem Taxi vom Flughafen fahren wir in den Sonnenuntergang und „Somewhere over the Rainbow“ läuft im Radio. Der kleine Hase gurgelt zufrieden vor sich hin…ich bin verliebt.

Nach den vielen Ortswechseln und Hotels in Kalifornien haben wir uns bewusst für eine Ferienwohnung entschieden.  Denn ein wenig Stabilität, eine voll ausgestattete Küche, Supermärkte in der Nähe und vor allem ein Schlafzimmer mit Tür hatten wir unterwegs doch vermisst. Der Hase kann also in Ruhe schlafen. Eine einzige Bleibe bedeutet natürlich auch: ein Auto ist wie so häufig notwendig. Vor allem, wenn man die Insel erkunden will. Ein Bussystem gibt es zwar, aber Busse fahren selten und nie dahin, wo man hin möchte: nämlich zu einem Strand, der babyfreundlich ist.

 

Maui Highlights

#1 Strände

Und hier sind wir eigentlich schon bei einem der Highlights von Maui: Viele der Strände haben zwar kleinere Strandabschnitte aber davor große, mit Bäumen oder Palmen bewachsene Rasenflächen / Parks. Ideal mit Baby.

Außerdem gibt es sie wirklich: die Strände, an denen Schildkröten ganz entspannt neben badenden Menschen schwimmen. Wiederholt. Bei der ersten Schildkröte dachte ich noch, sie wäre ferngesteuert. Aber mein Mann bestätigte, dass er beim Schnorcheln fast mit einer kollidiert wäre. Mein Mann fast-kollidiert nur mit echten Tieren! Das letzte Mal war es ein Gorilla in Uganda. Ich sah es mit eigenen Augen. Diesem Mann kann man trauen.

Übrigens sind viele der Strände sehr schnorcheltauglich. Ausrüstungen hierzu gibt es überall für wenig Geld zu mieten. Ich bin ein Snob: seit ich tauche, belächele ich manchmal Schnorchler. Seit Maui nicht mehr! Die Korallen und Fischvielfalt ist der Wahnsinn! Ich habe hier beim Schnorcheln mit einer billigen Ausrüstung mehr gesehen als bei so manchem Tauchgang. Und man kann sich schön bei der Baby-Bespaßung abwechseln.

 

#2 Haleakala Vulkan

Schon die Fahrt auf den Vulkan lässt uns staunen. Wir fahren durch eine Landschaft, die eher an Deutschland erinnert (wolkig, grasig, gute Straße) und schauen hinab auf die Insel, das Meer, die Strände. Oben auf dem Vulkan angekommen, schaut man dann auf die Wolken, welche sich um den Vulkan bilden. Hier haben wir uns leider etwas verkalkuliert: es gibt tolle Wanderwege, hinein in den Krater und durch eine – von unserem Aussichtspunkt gesehen – tolle Kraterlandschaft. Leider haben wir zwar eine Bauchtrage, aber keine Wanderschuhe, zu wenig Wasser…also nichts, was die Wanderung möglich machen würde. Schade! Für alle, die unsere Fehler nicht wiederholen wollen: hier finden sich die Wanderwege, aktuelle Bedingungen sowie sonstige Informationen zu Wanderungen.

Hier oben lohnt sich übrigens eine Trage, mit dem Kinderwagen kommt man nicht weit!

 

#3 Road to Hana

Die Road to Hana…kennt keiner, der nicht mal auf Maui war. Oder davon träumt. Dabei ist sie eine der schönsten Straßen der USA, zwirbelt sich and der Nordostküste der Insel entlang und wartet mit Superlativen auf: 59 Brücken, 620 Kurven. Selbst GoogleMaps plant für die schlappen 45 Meilen (72 km) von Pahia, dem Startpunkt bis Hana – quasi der Endhaltestelle – 2 Stunden Fahrtzeit ein. Kurzum: ein Highway, auf dem man schön enstpannt die Küste entlangzuckelt. I like!

Aber aufgepasst: mit Babys/Kindern/Mitfahrern, die kurvige Straßen nicht mögen – oder allgemein Autofahren nicht sooo gut vertragen – wird die Straße wohl eher zur Tortur. Es gibt aber verschiedene Touranbieter, die Minibus-Touren anbieten.

 

#4 Wailea Boardwalk

Ein Spaziergang entlang des Boardwalk ist äußerst idyllisch. Man kann sich nicht nur an den Stränden, die man so kreuzt, noch einmal abkühlen, sondern auch die sehr schicken Hotels ansehen. Gerade gegen Abend, wenn in allen Hotelrestaurants und Gärten die Fackeln angezündet werden oder hawaiianische Musikgruppen auftreten, kommt eine wunderbare Stimmung auf. Das Beste? Der Boardwalk ist kinderwagenfreundlich! So kann man das Kind schön in den Schlaf schaukeln.

 

#5 Der Sonnenuntergang.

Immer! Jeden Tag! Es ist einfach der Wahnsinn. Ich lasse an dieser Stelle einfach Bilder sprechen!

 

#6 Poke

Poke? Pokäää? Pokiii? Ich weiß immer noch nicht, wie man es ausspricht. Ist aber egal, der freundliche Mann bzw. die freundliche Frau an der Fischtheke verstehen uns auch so. Poke ist die hawaiianische Antwort auf Cevice und Sushi: marinierter roher Fisch. Und sooo lecker. Am Besten als Poke Bowl mit warmen Reis direkt vom Supermarkt mitnehmen. Denn: hier gibt es immer eine Riesenauswahl und es scheint überall bekannt zu sein, dass Foodland Supermärkte das beste Poke haben. Wir fanden das von Times Supermarkt auch sehr gut.

 

Wissenswertes für Eltern

Wie überall auf Hawaii gibt es neben Hotels viele Angebote an Ferienwohnungen und Condos. Airbnb oder VRBO sind hier die größten Anbieter. Condos haben den Vorteil, neben einer voll ausgestatteten Küche, einfach alles zu bieten, was man mit Baby/Kleinkind so braucht: Waschmaschinen, abgetrennte Schlafzimmer, Extrahandtücher, Terrassen, häufig Pools, Grillplätze und (Knaller!) kostenlose Parkplätze. Ferienanlage hört sich zwar nach 80er Jahre Malle an, wir können es allerdings nur empfehlen. Manchmal ist es nämlich auch ganz schön, dem kleinen Hasen seinen Brei wieder selbst zu kochen!

Babynahrung, Windeln und Feuchttücher gibt es in jedem Supermarkt oder LongsDrugs. Die Preise sind – wir sind hier auf einer Insel – relativ hoch. Aber bei den großen Supermärkten ist immer irgendetwas im Angebot, keine Sorge.

Maui mit Baby