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Palm Springs // Welcome to Hipster Heaven

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Las Vegas mit Baby // Eine gute Idee?

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Yosemite, Baby!

Yosemite, Baby!

 

Weiter geht’s in Richtung Yosemite Nationalpark. Für uns eigentlich der richtige Start in unseren Roadtrip, denn von nun an wird sich zeigen, ob unser kleiner Hase roadtrip-tauglich ist. Die Testläufe sind immer gut gegangen, aber ich muss sagen, häufig fährt die Kleine nicht Auto, es bleibt daher überraschend. Wir haben uns entsprechend viel Spielraum in der Reiseplanung gelassen, aber trotzdem: einige hundert Kilometer liegen vor uns, wenn wir das eine oder andere sehen wollen.

Die Strecke von San Francisco nach Yosemite ist überschaubar und ein (finden wir) guter Start. Er gelingt mit wenig Geschrei – auch dank Boxenstopp-Möglichkeiten (Supermärkte, Einkaufszentren, Starbucks) an jedem Baum. Ankommen, Übernachten…und am nächsten Tag starten wir in den Park.

 

Yosemite sehen….und frieren

Argh, es ist kalt. Und grau. Und neblig. So ist also Frühling im Yosemite? Zum Glück haben wir genug warme Kleidung für den Hasen eingepackt. Für mich war ich da etwas optimistischer, was sich gerade rächt: ich steige aus dem Auto aus und friere. Nicht die idealen Bedingungen, um gemütlich durch den Park zu wandern. Zum Glück hält vor uns der kostenlose Shuttlebus, der die Hauptattraktionen des Parks abklappert. Wir lassen also unser Auto stehen und steigen ein.

 

Der Yosemite Shuttlebus – perfekt mit Babys und Kindern

Der Bus hat den Vorteil, dass man die Kleinen aus dem Babysitz im Auto befreien kann. Sie können gucken, essen, trinken, mit uns oder anderen Passagieren spielen, während wir uns einen Überblick über den Park verschaffen. In unserem Fall hat der Bus noch einen weiteren Vorteil: er ist beheizt und die Stimmung bei allen Mitreisenden steigt kontinuierlich. Eine Schleife mit dem Bus dauert ca. 1 Stunde, die Busfahrer erklären auch gleich, wo es welche Wanderwege gibt (im Visitor Center gibt es hierzu noch mehr Infos). Wir haben die Tour genutzt, um etwas genauer zu planen, wo wir an welchem Tag wandern wollen.

 

Babyproof Wanderwege: Lower Yosemite Fall Trail, Bridalveil Fall Trail und Mirror Lake Trail

Will heißen: wo können wir mit dem Kinderwagen spazieren gehen und welche Wege sind Kinderwagen-untauglich? Denn: wir sind hier in Amerika. Natürlich gibt es diverse Kinderwagen-freundliche Spazier- und Wanderwege. Man kann sich die meisten Sehenswürdigkeiten also auch mit Baby ansehen. Wer sichergehen will, fragt noch einmal im Visitor Center nach, welche Wege aktuell Kinderwagen-tauglich sind. Wir haben den „Lower Yosemite Fall Trail“ und „Mirror Lake Trail“ ausprobiert. Beide sind auch mit Baby machbar und nicht zu lange. Wir haben uns allerdings trotzdem für die  Babytrage entschieden – sicher ist sicher.

 

Lower Yosemite Fall Trail und Valley Floor

Wir verbringen den ersten Tag unseres Besuches im Tal und genießen die Yosemite Falls, die grünen Wiesen und den Blick von unten auf El Capitan, Half Dome und Cathedral Peak spazierend auf gut ausgebauten Fahrrad/Kinderwagen/Rollstuhlwegen. Tag 2 heben wir uns (in Hoffnung auf besseres Wetter verlassen wir uns auf unsere Wetter-App) für Wanderungen zum Mirror Lake und den „Tunnel View“ auf.

Eine gute Entscheidung, denn ein Tag ist viel zu kurz für diesen Nationalpark! Am Besten ist es natürlich im Park zu übernachten, um Sonnenauf- und Untergang zu genießen. Aber Hotelzimmer sind rar und durchaus hochpreisig und die Campingplätze sollte man schon 6 Monate im Voraus reservieren. Sonst ist tatsächlich alles ausgebucht. Selbst im kalten April.

 

Tunnel View und Mirror Lake

 An Tag 2 haben wir dann tatsächlich Glück mit dem Wetter – leider hat wohl der Rest der USA die gleiche Wettervorhersage gelesen. Tag 2 beginnt daher mit einem Schneckenrennen zu den Parkplätzen und Sehenswürdigkeiten im Park. Wir fügen uns und zuckeln zum Tunnel View. Der Vorteil von Yosemite? Obwohl man im Auto noch das Gefühl hat gleich mit 1000 Menschen um den besten Spot zu kämpfen, ist bei Ankunft alles ganz entspannt und jeder hat genug Zeit, genau den Schnappschuss zu machen, den er machen will. Außerdem finden wir  wie immer freundliche Menschen, die Bilder von uns machen.

Am Mirror Lake Rundweg fällt es dann aber sehr deutlich auf: sobald man sich von den Viewpoints, die per Auto erreichbar sind entfernt, herrscht auf einmal Ruhe. Nur noch das Rauschen der Wasserfälle und das zwitschern der Vögel…bis das Baby hungrig wird…und schon sind wir wieder zurück in der Realität!

 

Ein paar Tipps zur Vorbereitung

Die offizielle Webseite des Parks gibt einen guten Überblick über die aktuellen Wetterverhältnisse im Park, welche Straßen geschlossen sind etc. und hilft so, den Besuch etwas besser zu organisieren.

Ist man im Park drin, ist das Visitor-Center ist ein guter Startpunkt, wenn man sichergehen will, wo man sich mit einem Baby / Kleinkind im Park gut bewegen kann. Außerdem gibt es hier noch weitere Tipps für Besucher mit älteren Kindern, die etwas mehr Interesse an ihrer Umwelt zeigen als unser 7monatiger Hase. In der Nähe des Visitor Centers gibt es dazu noch Restaurants und einen gut ausgestatteten Supermarkt, sollte man noch etwas zu Hause vergessen haben.

Unserer Meinung nach war das Frühjahr eine gute Reisezeit – die Wasserfälle haben viel Wasser und die Besucherzahlen sind etwas niedriger. Allerdings waren bei unserem Besuch im April noch viele Zufahrtsstraßen gesperrt oder im Bau – scheinbar, um für den Besucheransturm im Sommer gewappnet zu sein. So konnten wir weder Glacier Point noch den Mariposa Grove besuchen und wurden häufig im Park wegen Baumaßnahmen umgeleitet – nicht schlimm, aber manchmal etwas unübersichtlich.

Yosemite ist jedenfalls ein toll organisierter Nationalpark, in dem man mit Kindern wahnsinnig viel erleben kann. Ist man ohne Kinder unterwegs, hat der Park natürlich noch mehr zu bieten – von Tageswanderungen bis hin zu Bergbesteigungen. Alles zu seiner Zeit!

 

 

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